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05.03.2019

Elektro ist unser Handwerk: 25 Jahre FG Elektro

Vor fast genau 25 Jahren hat Frank Guillaumon in Gründau seinen eigenen Elektro-Betrieb gegründet

Feierten im kleinen Kreis (von links): Manfred Köhler, stellvertretender Kreishandwerksmeister, Frank Guillaumon, Obermeister Walter Ebert und Manuela Guillaumon.

Es war auf der Heimfahrt, fast auf den Tag genau vor 25 Jahren, als Frank Guillaumon einen Entschluss fasste: “Ich mach mich selbständig. Ich werde mein eigener Chef”, sagte er zunächst zu sich selbst und nach der Ankunft zu Hause zu seiner Frau Manuela. Und die war gleich begeistert, erinnert sich Guillamon und fügt hinzu: “Ohne sie hätte ich das alles auch nicht geschafft”. Manuela Guillaumon ist heute wie damals für die Büroarbeit in der Firma FG Elektro verantwortlich.

In diesen Tagen hat Frank Guillaumon die Geschichte von den Anfängen seines Betriebes oft erzählen müssen. Unter anderem auch vergangenen Dienstag, als das 25-jährige Bestehen im kleinen aber feinen Kreis im Firmensitz in Gründau gefeiert wurde. Dabei waren neben den Guillaumons, zu denen auch Sohn Rene gehört, die beiden Monteure Alexander Fendler und Holger Ritzel, der Gründauer Bürgermeister Gerald Helferich sowie der stellvertretende Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Hanau, Manfred Köhler, sowie Walter Ebert als Obermeister der Innung für Elektro- und Informationstechnik Main-Kinzig. “Wer 25 Jahre einen Betrieb führt und die Auftragsbücher gefüllt habe, der könne nicht viel falsch gemacht haben”, lobte Ebert die Beständigkeit des Jubiläumsbetriebes. Und Köhler hob hervor, dass der Chef es verstanden habe, sich an die stets verändernden Zeiten im Elektrohandwerk anzupassen. Köhler muss es wissen, kommt er doch aus dem gleichen Gewerk.

In der Tat habe er zur richtigen Zeit die Schienen gewechselt, findet auch Guillaumon, der sich anfänglich auf die Reparatur und Wartung von kleinen und großen Elektrogeräten spezialisiert hatte. Doch nach zehn Jahren stellte er fest, dass das allein in einer Wegwerfgesellschaft, in der die Kunden eher neu kaufen als reparieren zu lassen, nicht zukunftsträchtig ist. Heutzutage ist die Firma FG-Elektro breit aufgestellt, verdient ihr Geld aber vornehmlich mit großen und kleinen Installationen. Zu seinem Kundenkreis zählt Guillaumon große Industriebetriebe im gesamten Main-Kinzig-Kreis, aber auch eine Vielzahl von Privatkunden, die ihm seit vielen Jahren die Treue halten und vor allem die Hilfsbereitschaft des Geschäftsführers schätzen. Den Leuten zu helfen, ihre Probleme zu lösen – das sei stets sein Ansporn gewesen. Schon in der Lehre, die er in der Firma Emelius in Gelnhausen absolvierte. Und dass er in dem Unternehmen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, wird schon allein dadurch deutlich, dass zur kleinen Feierstunde auch sein mittlerweile 80-jähriger Ausbildungsmeister Eberhard Emelius erschien, um zu gratulieren.

Nach der Lehre und Bundeswehr heuerte Guillaumon jedoch als Geselle bei der Firma Elektrocenter Mann in Altenhasslau an, ehe er dann den besagten Entschluss fasste, sein eigener Chef zu werden. „Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte“, zieht Guillaumon Bilanz, besser gesagt eine Zwischenbilanz. Denn ans Aufhören denkt der 53-Jährige natürlich noch lange nicht. Und auch Obermeister Ebert ermunterte ihn dazu, dem Handwerk noch lange erhalten zu bleiben. Genau dies hat Frank Guillaumon vor, weshalb er schon auf der Suche nach einem weiteren Elektroinstallateur ist.

Quelle: Pressemitteilung KH Hanau

 

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